Obduktion in München oder Hamburg

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Was ist eine Obduktion?

Eine Obduktion oder Autopsie (Leichenöffnung) dient der Feststellung der Todesursache.

 

Sie wird von Pathologinnen und Pathologen sowie Gerichtsmedizinerinnen und Gerichtsmedizinern durchgeführt.

 

Je nach Anlass oder Beauftragung der Obduktion kann zwischen verschiedenen Obduktionsarten unterschieden werden. 

Autopsie zur Feststellung der Todesursache

Die klinische Obduktion dient zur Feststellung der Todesursache in Krankenanstalten und zur Bestätigung von Diagnose und Therapie.

Die gerichtliche Obduktion wird von der Staatsanwaltschaft angeordnet und soll feststellen, ob bei der Todesursache ein Fremdverschulden vorliegt oder nicht. Eine gerichtlich angeordnete Obduktion wird von der Gerichtsmedizin Wien durchgeführt.

Eine Privatobduktion wird von Angehörigen bzw. den Rechtsnachfolgern angeordnet.

Eine Lehrobduktion ist nur dann möglich, wenn zu Lebzeiten eine Körperspende an eine deutsche Medizinuniversität verfügt wurde. Sie dient zur studentischen Ausbildung, ärztlichen Weiterbildung sowie der wissenschaftlichen Forschung.

Bei klinischen, behördlich angeordneten und gerichtlichen Obduktionen ist keine Zustimmung der Angehörigen notwendig. Eine Privat- oder Lehrobduktion ist nur nach Freigabe der Leiche zur Beerdigung – also nach Ausstellung eines Totenscheins – möglich.

Im Islam und dem Judentum kann auf Anfrage auf eine klinische Obduktion verzichtet werden. Bei behördlich und gerichtlich angeordneten Obduktionen ist dies allerdings nicht möglich.

Ablauf einer Obduktion

Bei einer Obduktion erfolgt zuerst die äußere Besichtigung des Leichnams. Die Leiche wird bekleidet und entkleidet untersucht. Anschließend erfolgt die „innere Besichtigung“ mit einem Schnitt über Brust- und Bauchhöhle und der Untersuchung der inneren Organe. Die Organe werden entnommen und je nach Obduktion genauer untersucht. Im Anschluss werden die Organe zurückgelegt und der Leichnam zugenäht. Dabei wird die Intaktheit des Körpers gewahrt, damit ein Abschied am offenen Sarg möglich bleibt.

 

Laut Leichen- und Bestattungsgesetzt muss bei jeder Autopsie ein Obduktionsprotokoll erstellt werden. Darauf muss die Identität der/des Obduzierten, erhobene Befunde, die Krankheitsdiagnose sowie die Todesursache vermerkt sein.

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Bestattungsleistungen

Bei einer Feuerbestattung wird der/die Verstorbene verbrannt. Der Vorgang heißt Kremation oder Kremierung. Die Asche kann danach auf unterschiedliche Weise beigesetzt werden.
Bei dieser Art der Naturbestattung wird die Asche in einer speziellen Urne dem Wasser übergeben. Das Material löst sich nach einiger Zeit auf und gibt der Asche den Weg in den natürlichen Wasserkreislauf frei.
Eine Erdbestattung hat in Deutschland lange Tradition. Dabei wird die/der Verstorbene in einen Sarg gebettet und auf einem Friedhof in einem Erdgrab beigesetzt. Rituale rund um die Erdbestattung können abhängig von Land, Religion und Kultur sehr unterschiedlich sein.